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Heizlast entscheidet über Vorlauftemperatur der Heizung
In alten, ungedämmten Gebäuden mit kleinen Heizkörpern sind dabei im Winter oft Werte von mehr als 60 Grad Celsius nötig. Energetisch sanierte und neue Häuser werden hingegen auch an kalten Wintertagen mit einem Vorlauf von 50 Grad Celsius kuschelig warm. mehr dazu
Die Vorlauftemperatur sollte nur so hoch sein, dass die gewünschte Raumtemperatur gerade so erreicht wird. Dank einer möglichst flachen Heizkurve muss der Kessel weniger leisten und die Heizkosten sinken. Wichtig: Hausbesitzer sollten die Heizkurve erst dann einstellen, wenn es draußen kälter als fünf Grad Celsius ist. mehr dazu
Der Bivalenzpunkt beschreibt die Außentemperatur, bei der die Wärmepumpe ihre maximale Heizleistung erbringt. Sinkt die Außentemperatur weiter, muss zur Gebäudebeheizung ein zusätzlicher Wärmeerzeuger betrieben werden. Das ist bei Wärmepumpen in Neubauten jedoch selten der Fall. mehr dazu
Bei einer Außentemperatur von -15 °C stellt der Wärmeerzeuger eine Vorlauftemperatur von ca. 67 °C bereit. mehr dazu
Hier noch ein paar typische Neigungen der Heizkennlinie:
Gut wärmegedämmtes Haus mit Radiatoren: 1,0 – 1,2. Gut wärmegedämmtes Haus mit Fußbodenheizung: 0,3 – 0,5. Älteres Gebäude (Radiatoren) in freier Lage: 1,4 – 1,6. mehr dazu
Alles hängt von der Heizkurve ab
- Ist die Raumtemperatur immer zu niedrig, sollte die komplette Heizkurve nach oben verschoben werden.
- Ist die Raumtemperatur nur in den kalten Wintermonaten zu niedrig, sollte die Steilheit der Heizkurve im Bereich der niedrigen Temperaturen erhöht werden.
Abhängig ist dies natürlich auch von deiner Region und dem lokalen Wetter im Winter. Für Vermieter:innen gilt: ab 1. Oktober ist Heizen zu ermöglichen, und das bis 30. April. Sinkt die Temperatur in den vermieteten Räumen unter 16 Grad oder längere Zeit unter 18, ist auch außerhalb der Heizperiode zu heizen! mehr dazu
Die Kosten liegen hier meist zwischen rund 250 EUR und 400 EUR. Für einen Niedertemperaturheizkörper müssen Sie deutlich mehr Geld ausgeben: in der Regel liegen die Kosten für solche Heizkörper zwischen 500 EUR und 1.000 EUR. mehr dazu
Der Nabenabstand bezeichnet den Abstand zwischen dem Heizkörper und den Anschlüssen in der Wand. Dieser ist genormt und wir in Millimetern (mm) angegeben. Gängige Nabenabstände bei Austauschheizkörpern sind 200 mm, 300 mm, 350 mm, 500 mm, 600 mm, 900 mm und 1000 mm. mehr dazu
Vorteil: Plattenheizkörper sind sehr platzsparend und trotz der leichten Bauweise sehr effizient – bei gleicher Heizleistung braucht der Plattenheizkörper im Vergleich zu anderen Bauweisen am wenigsten Wasser und ist daher bis zu 30 Prozent energiesparender als andere Heizkörper-Typen. mehr dazu
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